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Hilfsprojekte

Hier finden Sie Informationen zu den von unserer Kirchgemeinde besonders unterstützten Hilfsprojekten.

 

 

 

„Brot für alle“-Projekt Cofersa

 

Die Kirchgemeinde Trubschachen unterstützt das „Brot für alle“-Projekt „Cofersa“ in Mali, Afrika.

 

Es geht dabei um eine Frauenkooperative, welche sich für den Erhalt und die Züchtung des einheimischen Saatgutes einsetzt.

Cofersa  arbeitet zusammen mit „Brot für alle“ auch überregional und international, um die Bedeutung des bäuerlichen Saatgutes und somit die einheimischen Bauernfamilien zu stärken. Letztendlich wehrt sich die Kooperative dagegen, dass europäische oder asiatische Ernährungsmultis den regionalen Nahrungsmittelmarkt dominieren und den Bauern die Lebensgrundlage entziehen.

Mit diesem Engagement wendet sich Cofersa natürlich nicht nur an Frauen, sondern ebenso an Männer. 

 

Weitere Informationen finden Sie im Factsheet.

 

 

 

 

 

Roma-Bevölkerung in Nord-Ungarn fördern (Bezirk Miskolc, Gemeinde Vilmány) Projektinformationen

 

Unterstützt vom HEKS: detaillierte Informationen finden Sie im Factsheet. 

 

Der Norden von Ungarn an der slowakischen Grenze gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. In den letzten Jahrzehnten ist etwa die Hälfte der Bevölkerung weggezogen. Gleichzeitig sind viele Roma zugezogen, wodurch sich ihr Anteil innerhalb der ungarischen Bevölkerung markant vergrössert hat: In der Projekt-Gemeinde Vilmány sind heute 98 Prozent der schulpflichtigen Kinder Roma, vor 30 Jahren waren es noch 25 Prozent. Übervolle Klassen mit 30 bis 40 Kindern, Aggressionen und überforderte Lehrpersonen sind an der Schule die Regel. Hinzu kommt, dass die Schule im Winter jeweils schliessen muss, weil der Gemeinde das Geld für die Heizung fehlt. Diese Situation wirkt sich fatal auf die Kinder aus: Sie erhalten nur eine mangelhafte Ausbildung und haben damit kaum Chancen, ihr Leben zu verbessern. Die reformierte Kirchgemeinde Vilmány übernimmt in dieser prekären Situation Verantwortung. Mit einem breiten Angebot an Ergänzungsunterricht, Kursen und Beratungen fördert sie die Roma-Bevölkerung.